Auf zu neuen Ufern

Für kleine und große Wasserratten.

Auch zukünftige Skipper, Meerjungfrauen und Freibeuter sind bei uns stets willkommen. Im Ganzjahresbetrieb bietet unser Planschbecken viel Abwechslung für unsere kleinsten Badegäste.

  • Wassertiefe von 0 cm bis 55 cm
  • separater Eltern-Kind-Sanitärbereich
  • Wickelraum und Laufgitter sind vorhanden
  • Wasserclown und Wasserente (Wasserspielgeräte)
  • Eimer mit Wasserschaukel
  • In der Sommersaison ist das Außenplanschbecken ebenfalls geöffnet.

Dieses bietet:

  • zwei höhen versetzte Beckenkörper mit einer Rutsche verbunden
  • Wassertiefe von 0 cm bis 30 cm
  • oberes Becken mit kleinem Wasserpilz und Wasserspeier
  • unteres Becken komplett mit Sonnensegel überspannt
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Wissenswertes

Aufsichtspflicht von Eltern am Wasser
Von Hanna Dietz

Planschen, Toben, Tauchen: Wasser übt auf die meisten Kinder eine magische Anziehungskraft aus. Besonders kleine Kinder unterschätzen aber häufig die damit verbundenen Gefahren.

Eltern sind in der Pflicht: Sie müssen aufpassen, schützen und vorbeugen, um schlimme Unfälle zu verhindern. Manche Eltern vernachlässigen ihre Aufsichtspflicht, wenn sie sich mit ihren Kindern in Wassernähe aufhalten – besonders, wenn es sich um scheinbar harmlose Tümpel oder ein Planschbecken handelt.

Dabei ertrinken die meisten Kinder nicht in der tosenden Brandung des Meeres oder im reißenden Gebirgsfluss, sondern im Gartenteich, in der Regentonne oder der Badewanne, im Planschbecken oder Schwimmbad. Nur wenige Zentimeter Wassertiefe reichen aus, um für Kinder gefährlich zu werden. Ihr Körperschwerpunkt lässt besonders ganz kleine Kinder, wenn sie einmal mit dem Gesicht im Wasser gelandet sind, nur schwer wieder aufstehen.

Durch den Schock verlieren sie zudem die Orientierung. Ein an sich lebenswichtiger Reflex, das Schließen der Stimmritze, verhindert, dass sie weiteratmen. Die Folge ist das „trockene Ertrinken“. „Kinder ertrinken leise“, so Martina Abel von der Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“ e.V. (BAG). 2004 starben so in Deutschland 25 Kinder im Vorschulalter, neun weniger als im Vorjahr, meldet die DLRG.

Eine amerikanische Studie zeigte, dass Eltern zu sorglos sind. Bei fast allen Todesfällen waren die Eltern außer Sichtweite. Sie hatten sich keine Sorgen gemacht, das Kind könne ertrinken. Dabei ist Ertrinken in dieser Altersgruppe die zweithäufigste Unfallursache. Deshalb sollten Kinder nie aus den Augen gelassen werden, wenn Teiche, Planschbecken oder ähnliche Gewässer in der Nähe sind.

Quelle: WDR – Fernsehen: Servicezeit: Familie Sendung vom 11. Juli 2007